Allgemeine Geschäftsbedingungen


I. Vertragsabschluss/Übertragung von Rechten und Pflichten des Käufers

  1. Der Käufer ist an die Bestellung höchstens bis 10 Tage, bei Nutzfahrzeugen bis 2Wochen gebunden. Der Kaufvertrag ist abgeschlossen, wenn der Verkäufer die Annahme der Bestellung des näher bezeichneten Kaufgegenstandes innerhalb der jeweils genannten Fristen bestätigt oder die Lieferung ausführt.
  2. Übertragungen von Rechten und Pflichten des Käufers aus dem Kaufvertrag bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Verkäufers.

II. Zahlung

  1. Der Kaufpreis und Preise für Nebenleistungen sind vor oder bei Übergabe des Kaufgegenstandes und bei Aushändigung oder Übersendung der Rechnung zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsart Banküberweisung muss der Kaufpreis im Zeitpunkt der Übergabe bereits auf den Bankkonten des Verkäufers eingegangen sein.
  2. Gegen Ansprüche des Verkäufers kann der Käufer nur dann aufrechnen, wenn die Gegenforderung des Käufers unbestritten ist oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt. Hiervon ausgenommen sind Gegenforderungen des Käufers aus demselben Kaufvertrag. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur geltend machen, soweit es auf Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis beruht.
  3. Sofern Zahlungsart Barzahlung angegeben ist, handelt es sich ausdrücklich nicht um ein Verbundgeschäft in Verbindung mit einer Finanzierung. Der Käufer hat in diesem Fall zugesichert, den Kaufpreis mit Eigenmitteln zu bezahlen.
  4. Bei Fahrzeugen, die individuell auf Kundenwunsch konfiguriert wurden, ist vom Käufergrundsätzlich eine Anzahlung über 10% in Höhe des Kaufpreises zu leisten, damit die Fahrzeug-Bestellung der Easy Newcars GmbH beim Vorlieferanten ausgelöst wird. Sollten sich zwischen Bestätigung der verbindlichen Bestellung durch den Käufer und Erhalt der Anzahlung herstellerseitig Preiserhöhungen beim Listenpreis des Basisfahrzeugs oder der Sonderausstattung ergeben, sind diese vom Käufer zu tragen.

III. Lieferung und Lieferverzug

  1. Lieferfristen sind, soweit nicht anders schriftlich vereinbart, immer unverbindlich. Lieferfristen beginnen mit Vertragsabschluss. Soweit nichts anderes vereinbart wurde, gilt eine unverbindliche Regellieferzeit von 180 Tagen.
  2. Der Käufer kann sechs Wochen nach Überschreiten eines unverbindlichen Liefertermins oder einer unverbindlichen Lieferfrist den Verkäufer schriftlich auffordern, zu liefern. Mit dem Zugang der schriftlichen Aufforderung kommt der Verkäufer in Verzug. Hat der Käufer Anspruch auf Ersatz eines Verzugsschadens, so ist ein konkret eingetretener Schaden durch den Käuferdetailliert anhand von externen Belegen nachzuweisen und beschränkt sich bei leichter Fahrlässigkeit des Verkäufers auf maximal 5 % des vereinbarten Kaufpreises.
  3. Aus einem Unterschreiten des Liefertermins und damit einhergehender Umstände (z.B. vorzeitige Aktionszulassung) kann der Käufer grundsätzlich keine Ansprüche ableiten.
  4. Will der Käufer darüber hinaus vom Vertrag zurücktreten und/oder Schadensersatz statt der Leistung verlangen, muss er dem Verkäufer nach Ablauf der betreffenden Frist gemäß Ziffer 2, Satz 1 dieses Abschnitts eine angemessene Frist zur Lieferung setzen. Hat der Käufer Anspruch auf Schadensersatz statt der Leistung, beschränkt sich der Anspruch bei leichter Fahrlässigkeit auf höchstens 25 % des vereinbarten Kaufpreises. Ist der Käufer eine juristische Person des öffentlichen Rechts, ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder ein Unternehmer, der bei Abschluss des Vertrages in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt, sind Schadenersatzansprüche statt der Leistung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
  5. Höhere Gewalt oder beim Verkäufer oder dessen Lieferanten eintretende Betriebsstörungen, die den Verkäufer ohne eigenes Verschulden vorübergehend daran hindern, den Kaufgegenstand zum vereinbarten Termin oder innerhalb der vereinbarten Frist zu liefern, verändern die in Ziffern 1 bis 3 dieses Abschnitts genannten Termine und Fristen um die Dauer der durch diese Umstände bedingten Leistungsstörungen. Darunter fallen insbesondere auch Lieferverzögerungen, die ihren Ursprung in Produktionsrestriktionen der Automobilhersteller für den Kaufgegenstand haben. Führen entsprechende Störungen zu einem Leistungsaufschub von mehr als vier Monaten, kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten. Andere Rücktrittsrechte bleiben davon unberührt.
  6. Abholstandort ist grundsätzlich der Sitz des Verkäufers in D-21244 Buchholz in der Nordheide und nicht eine vom Verkäufer unterhaltene Auslieferungsstation innerhalb Deutschlands. Sofern zusätzlich die Lieferung durch den Verkäufer entgeltlich oder unentgeltlich vereinbart ist, muss das Fahrzeug im Falle des Widerrufs oder Rücktritts vom Käufer an den Abholstandort in D-21244 Buchholz in der Nordheide auf seine Kosten verbracht werden.
  7. Die Haftungsbegrenzungen und Haftungsausschlüsse dieses Abschnitts gelten nicht für Schäden, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzung von Pflichten des Verkäufers, seines gesetzlichen Vertreters oder seines Erfüllungsgehilfen beruhen sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

IV. Abnahme

  1. Der Käufer ist verpflichtet, den Kaufgegenstand innerhalb von acht Tagen ab Zugang der Bereitstellungsanzeige abzunehmen. Im Falle der Nichtabnahme kann der Verkäufer von seinen gesetzlichen Rechten Gebrauch machen.
  2. Verlangt der Verkäufer Schadensersatz, so beträgt dieser 15% des Kaufpreises. Durch Nichtabnahme entstehen dem Verkäufer Kosten (Lagerung, Bestandsfinanzierung, Inanspruchnahme Werkstattkapazität, administrative Koordination, Deaktivierung aus Angebot, etc.). Der Schadenersatz ist höher oder niedriger anzusetzen, wenn der Verkäufer einen höheren Schaden nachweist oder der Käufernachweist, dass ein geringerer oder überhaupt kein Schaden entstanden ist.

V. Eigentumsvorbehalt

  1. Der Kaufgegenstand bleibt bis zum Ausgleich der dem Verkäufer aufgrund des Kaufvertrages zustehenden Forderungen Eigentum des Verkäufers. Ist der Käufer eine juristische Person des öffentlichen Rechts, ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder ein Unternehmer, der bei Abschluss des Vertrages in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt, bleibt der Eigentumsvorbehalt auch bestehen für Forderungen des Verkäufers gegen den Käufer aus der laufenden Geschäftsbeziehung bis zum Ausgleich von im Zusammenhang mit dem Kauf zustehenden Forderungen. Auf Verlangen des Käufers ist der Verkäufer zum Verzicht auf den Eigentumsvorbehalt verpflichtet, wenn der Käufer sämtliche mit dem Kaufgegenstand im Zusammenhang stehende Forderungen unanfechtbar erfüllt hat und für die übrigen Forderungen aus den laufenden Geschäftsbeziehungen eine angemessene Sicherung besteht. Während der Dauer des Eigentumsvorbehalts steht das Recht zum Besitz der Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) dem Verkäufer zu.
  2. Zahlt der Käufer den fälligen Kaufpreis und Preise für Nebenleistungen nicht oder nicht vertragsgemäß, kann der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten und/oder bei schuldhafter Pflichtverletzung des Käufers Schadensersatz statt der Leistung verlangen, wenn er dem Käufer erfolglos eine angemessene Frist zur Leistung bestimmt hat, es sei denn, die Frist setzung ist entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen entbehrlich.
  3. Solange der Eigentumsvorbehalt besteht, darf der Käufer über den Kaufgegenstand wederverfügen noch Dritten vertraglich eine Nutzung einräumen.

VI. Haftung für Sachmängel

  1. Ansprüche des Käufers wegen Sachmängeln verjähren in zwei Jahren ab Ablieferung des Kaufgegenstandes an den Kunden. Hiervon abweichend gilt eine Verjährungsfrist von einem Jahr, wenn der Käufer eine juristische Person des öffentlichen Rechts, ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder ein Unternehmer ist, der bei Abschluss des Vertrages in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
  2. Die Verjährungsverkürzung in Ziffer 1 Satz 1 sowie der Ausschluss der Sachmängelhaftung in Ziffer 1 Satz 2 gelten nicht für Schäden, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzung von Pflichten des Verkäufers, seines gesetzlichen Vertreters oder seines Erfüllungsgehilfen beruhen sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
  3. Hat der Verkäufer aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen für einen Schaden aufzukommen, der leicht fahrlässig verursacht wurde, so haftet der Verkäufer beschränkt: Die Haftung besteht nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten, etwa solcher, die der Kaufvertrag dem Verkäufer nach seinem Inhalt und Zweck gerade auferlegen will oder deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Kaufvertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Käufer regelmäßig vertraut und vertrauen darf. Diese Haftung ist auf den bei Vertragsabschluss vorhersehbaren typischen Schaden begrenzt. Ausgeschlossen ist die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen und Betriebsangehörigen des Verkäufers für von ihnen durch leichte Fahrlässigkeit verursachte Schäden. Für die vorgenannte Haftungsbegrenzung und den vorgenannten Haftungsausschluss gilt Ziffer 2 dieses Abschnitts entsprechend.
  4. Unabhängig von einem Verschulden des Verkäufers bleibt eine etwaige Haftung des Verkäufers bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, aus der Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos und nach dem Produkthaftungsgesetz unberührt.
  5. Soll eine Mängelbeseitigung durchgeführt werden, gilt folgendes:
  6. a) Ansprüche wegen Sachmängeln hat der Käufer beim Verkäufer schriftlich anzuzeigen und geltend zu machen. Bei mündlichen Anzeigen von Ansprüchen ist dem Käufer eine schriftliche Bestätigung über den Eingang der Anzeige auszuhändigen. Arbeiten zur Nacherfüllung/Nachbesserung in Fremdwerkstätten sind grundsätzlich nur mit vorgelagerter Zustimmung des Verkäufers durchführbar.
  7. b) Wird der Kaufgegenstand wegen eines Sachmangels betriebsunfähig, kann sich der Käufer mit vorheriger Zustimmung des Verkäufers an einen anderen Kfz-Meisterbetrieb wenden.
  8. c) Für die im Rahmen einer Mängelbeseitigung eingebauten Teile kann der Käufer bis zum Ablauf der Verjährungsfrist des Kaufgegenstandes Sachmängelansprüche auf Grund des Kaufvertrages geltend machen.
  9. d) Der Verkäufer kann die vom Käufer gewählte Art der Nacherfüllung verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kostenmöglich ist.
  10. e) Bei unbegründeten Mängelrügen hat der Verkäufer Anspruch auf die ihm durch die Untersuchung der Rüge entstehenden Kosten.0
  11. f) Erfüllungsort für einen Nacherfüllungs-/Nachbesserungsanspruch ist grundsätzlich der Sitz des Verkäufers. Voraussetzung für einen Schadensersatz-Anspruch ist die Prüfung des Fahrzeugs am Sitz des Verkäufers. Insbesondere ist die Verbringung zum Sitz des Verkäufers zumutbar, sofern die Auslieferung des Fahrzeugs in den Räumlichkeiten des Verkäufers stattgefunden hat. Ersetzte Teile werden Eigentum des Verkäufers.

VII. Haftung für sonstige Schäden

  1. Sonstige Ansprüche des Kunden, die nicht in Abschnitt VI. „Haftung für Sachmängel“ geregelt sind, verjähren in der regelmäßigen Verjährungsfrist.
  2. Die Haftung wegen Lieferverzuges ist in Abschnitt III „Lieferung und Lieferverzug“ abschließend geregelt. Für sonstige Schadensersatzansprüche gegen den Verkäufer gelten die Regelungen in Abschnitt VI. „Haftung für Sachmängel“, Ziffer 3 und 4 entsprechend.

VIII. Gerichtsstand

  1. Für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche aus der Geschäftsverbindung mit Kaufleuten einschließlich Wechsel- und Scheckforderungen ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Verkäufers.
  2. Der gleiche Gerichtsstand gilt, wenn der Käufer keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, nach Vertragsabschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Inland verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Im Übrigen gilt bei Ansprüchen des Verkäufers gegenüber dem Käufer dessen Wohnsitz als Gerichtsstand.

IX. Außergerichtliche Streitbeilegung

  1. a) Führt der Kfz-Betrieb das Meisterschild „Meisterbetrieb der Kfz-Innung“ oder das Basisschild Mitgliedsbetrieb der Kfz-Innung“ oder „Autohandel mit Qualität und Sicherheit“, können die Parteien bei Streitigkeiten aus dem Kaufvertrag über gebrauchte Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3,5 t -mit Ausnahme über den Kaufpreis -die für den Sitz des Verkäufers zuständige Kfz-Schiedsstelle anrufen. Die Anrufung muss unverzüglich nach Kenntnis des Streitpunktes, spätestens vor Ablauf von 13 Monaten seit Ablieferung des Kaufgegenstandes, durch Einreichung eines Schriftsatzes (Anrufungsschrift) bei der Kfz-Schiedsstelleerfolgen.
  2. b) Durch die Entscheidung der Kfz-Schiedsstelle wird der Rechtsweg nichtausgeschlossen.
  3. c) Durch die Anrufung der Kfz-Schiedsstelle ist die Verjährung für die Dauer des Verfahrensgehemmt.
  4. d) Das Verfahren vor der Kfz-Schiedsstelle richtet sich nach deren Geschäfts- und Verfahrensordnung, die den Parteien auf Verlangen von der Kfz-Schiedsstelle ausgehändigt wird. e) Die Anrufung der Kfz-Schiedsstelle ist ausgeschlossen, wenn bereits der Rechtsweg beschritten ist. Wird der Rechtsweg während eines Schiedsstellenverfahrens beschritten, stellt die Kfz-Schiedsstelle ihre Tätigkeiten.
  5. f) Für die Inanspruchnahme der Kfz-Schiedsstelle werden Kosten nicht erhoben. Hinweis gemäß § 36 Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) Der Verkäufer wird nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des VSBG teilnehmen und ist hierzu auch nicht verpflichtet.

Sonstige Hinweise des Verkäufers:

  1. Bei als Neuwagen beworbenen Fahrzeugenkann im Ursprungsland aus herstellerpolitischen Gründen eine Aktionszulassung erfolgt sein, ohne dass dies im Angebot, Kaufvertrag oder der Rechnung erwähnt wird. Beim Verkauf an Wiederverkäufer kann es erforderlich sein, dass die Easy Newcars GmbH oder deren Tochtergesellschaften eine zur Aktionszulassung zusätzliche Tageszulassung auf sich selbst vornehmen müssen. Die Aktionszulassung kann bis zu 4 Monate vor der tatsächlichen Lieferung erfolgen, sofern kein früherer Erstzulassungstermin angegeben war. Fahrzeuge mit einer Aktionszulassung bzw. Tageszulassung unterlagen keiner Nutzung, sind aber im Rahmen des Kaufvertrags rechtlich als Gebrauchtwagen zu bewerten und können mehrere Vorbesitzer, auch Mietwagenfirmen, aufweisen (siehe Vertragsüberschrift „Gebrauchtwagen“). Die Mietwageneigenschaft wird dann im Vertrag nicht als solche angegeben, da das Fahrzeug keiner Nutzung als Mietwagen unterlegen hat. Eine damit in Zusammenhang stehende, verkürzte HU/AU-Frist ist vom Kunden zu tolerieren.
  2. Der Kilometerstand kann aufgrund von Probefahrten bzw. aus Gründen der Fahrzeugverbringung zum Auslieferungsstandort 50 KM überschreiten. Bei zum Zeitpunkt des Kaufs zugelassenen, sich im Einsatz befindlichen Fahrzeugen, z.B. als Werkstattersatz-oder Dienstwagen, handelt es sich beim vertraglich fixierten Kilometerstand um einen Richtwert. Der tatsächliche Kilometerstand kann um 2.500 KM zu Gunsten oder zu Ungunsten des Käufers abweichen.
  3. Angaben aus Anzeigen auf automobilen Börsen oder anderen externen Quellen stellen keine vereinbarte Beschaffenheit dar. Bei Fahrzeugen, die Ursprünglich für die Vermarktung in Kontinental-Europa (inkl. Türkei, Gibraltar, etc.) vorgesehen sind, ist die Serienausstattung der Ausstattungslinien im Ursprungsland im Vergleich zu Deutschland nicht zwingend deckungsgleich. Zugesicherte Ausstattungsmerkmale des Verkäufers befinden sich ausschließlich im Kaufvertrag oder auf dem in Verbindung mit dem Kaufvertrag übersandten Fahrzeug-Exposé.
  4. Bei Fahrzeug-Fotos-/-Bildern handelt es sich grundsätzlich um beispielhafte Darstellungen. Diese Beispielbilder können Beschaffenheit aufweisen, die das beworbene Fahrzeug nicht besitzt. Aus Bildern/ Fotos ergeben ergibt sich daher keine vereinbarte Beschaffenheit.
  5. Konstruktions- oder Formänderungen, Abweichungen im Farbton sowie Änderungen des Lieferumfangs seitens des Herstellers bleiben während der Lieferzeit vorbehalten, sofern die Änderungen oder Abweichungen unter Berücksichtigung der Interessen des Verkäufers für den Käufer zumutbar sind. 6. Die Herstellergarantie kann bereits mit Auslieferung an den Vorlieferanten begonnen haben und kann verkürzt sein. Der Verkäufer gibt auf Anfrage Auskunft zum Beginn der Herstellergarantie des Fahrzeuges. Sofern ein Garantie- bzw. Inspektionsscheckheft in nicht digitaler Form existiert, ist dies zum Erhalt der Garantie in der Sprache des Ursprungslandes verfasst.
  6. Nachlackierungen im Zuge von Aufbereitungsmaßnahmen (z.B. bei Transportschäden) sind nicht ausgeschlossen und begründen keinen Sachmangel.
  7. Sofern der Kunde die Anbringung von KFZ-Kennzeichen durch den Verkäufer wünscht, wird der Verkäuferin eigenem Ermessen die exakte Position der zur Anbringung erforderlichen Löcher festlegen. Ansprüche, die im Zusammenhang mit der Durchbohrung der Karosserie zur Anbringung von KFZ-Zeichen stehen, sind ausgeschlossen.
  8. Das Start-Paket beinhaltet die Komponenten deutsche Bedienungsanleitung, Fußmatten Velours, Verbandskasten, Warndreieck, Warnweste. Es besteht kein Anspruch auf Original-Hersteller-Produkte. Die Bedienungsanleitung kann in schwarz/weiß gedruckt sein und bezieht sich auf das Fahrzeugmodell. Gesonderte Bedienungsanleitungen, z.B. für Infotainment-/Navigationssystem, sind nicht Teil des Start-Pakets.
  9. Bei mitverkauftem Zubehör, wie z.B. Anhängerkupplungen oder Winterkompletträdern, behält sich der Verkäufer vor Nicht-Original-Herstellerteile zu verbauen oder zu montieren, welche über eine allgemeine Betriebserlaubnis für das betroffene Fahrzeug verfügen und vom Hersteller, bzw. dem Straßenverkehrsamt in Deutschland, freigegeben sind. Es besteht kein Anspruch auf originale Zubehörprodukte des Herstellers, sofern dies nicht explizit im Kaufvertrag aufgeführt ist.
  10. Sofern vertraglich nichts anderes vereinbart wurde, kommen folgende Abholstandorte der Easy Newcars in Frage: 21244 Buchholz in der Nordheide. Der Verkäufer legt den exakten Abholstandort fest und muss diesen dem Käufer mit angemessenem Vorlauf mitteilen.
  11. Im Falle einer Zustellung durch den Verkäufer oder einen beauftragen Dritten erfolgt die Zustellung des erworbenen Fahrzeugs auf der eigenen Achse des Fahrzeugs. Transportübliche Begleiterscheinungen, die in Verbindung mit dem „Fahren“ des KFZ stehen, wie z.B. Steinschläge, sind zu tolerieren. Wenn ein bereits fest terminierter Auslieferungstermin bei einer Zustellung vom Käufer kurzfristig (Sieben oder weniger Tage vor dem Auslieferungstermin) abgesagt wird, bekommt der Käufer eine Leerfahrt in Höhe von 170 EUR in Rechnung gestellt. Die Zustellung kann ausschließlich nur auf dem deutschen Festland erfolgen, eine Zustellung auf Inseln bspw. ist nichtmöglich
  12. Im Falle einer Zustellung per Spedition wird dies explizit schriftlich zwischen Verkäufer und Käufer vereinbart. Die Zustellung per Spedition erfolgt auf einem offenen, ungedeckten Autotransporter. Für Kratzer durch herunterhängende Äste, Steinschläge, Hagelschäden oder sonstige Fremdeinwirkungen die nicht beeinflusst werden können wird keine Haftung übernommen. Der Käufer muss gewährleisten, dass die Zahlung bis zum gemeinsam vereinbarten Abholtermins bei der Easy Newcars GmbH eingegangen ist, ansonsten sind die Kosten für eine eventuell anfallende Leerfahrt der Spedition vom Käufer zu tragen. Wartezeiten von über 1 Stunde bei Anlieferung werden uns von der Spedition mit 90€ pro Stunde in Rechnung gestellt. Diese Kosten werden dem Käufer bei dessen Verschulden weiterbelastet.
  13. Fahrzeuge sind ggfs. durch eine Transportsicherung geschützt. Sofern eine Transportsicherung vorhanden ist, muss diese im Falle eines Händler-Käufers vom Käufer nach dem Transport auf eigene Kosten entfernt werden. Bei Transport auf eigener Achse kann die Transportsicherung, nach Beauftragung durch den Händler-Käufer, gegen einen Aufpreis entfernt werden.
  14. Werbeaussagen und sonstige Veröffentlichungen des Herstellers oder Importeurs, insbesondere Kraftstoffverbrauchs- und Emissionsangaben, werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, sie werden schriftlich im Vertrag als zugesicherte Eigenschaften aufgeführt.
  15. Die als Neuwagen beworbenen Fahrzeuge sind grundsätzlich für den Verkauf in Kontinental-Europa (inkl. Türkei, Gibraltar, etc.) vorgesehen.
  16. Der Verkäufer weist ausdrücklich darauf hin, dass er das Fahrzeug auf etwaige Vorschäden nicht untersucht hat.
  17. Das Anlieferungsdatum definiert den Tag, an dem das Fahrzeug voraussichtlich an einem Standort der Easy Newcars GmbH angeliefert wird und definiert explizit nicht den Tag, an dem das Fahrzeug an den Kunden ausgeliefert werden kann. Zur Sicherstellung unserer Qualitätsstandards wird jedes Fahrzeug vor der Auslieferung einer gründlichen Funktionsprüfung („20-Punkte-Check“) in unserer Vertragswerkstatt unterzogen und dabei noch einmal für Sie auf Herz und Nieren geprüft. Zudem ist bei EU-Fahrzeugen eine VIN-Bestätigung durch eine unabhängige Prüforganisation erforderlich, diese kann erst nach Ankunft der Fahrzeugdokumente erfolgen. Die Fahrzeugdokumente werden üblicherweise – wie im internationalen Handel gängige Praxis – ca. 7 bis 10 Tage nach Anlieferung der Fahrzeuge bei der Easy Newcars GmbH von den jeweiligen Vorlieferanten bereitgestellt.
  18. Sämtliche Vereinbarungen sind schriftlich niederzulegen. Dies gilt auch und insbesondere für Nebenabreden und Zusicherungen sowie für nachträgliche Vertragsänderungen.
  19. Preisänderungen der im Kaufvertrag angegebenen Preise sind zulässig, wenn zwischen Vertragsabschluss und vereinbartem Liefertermin mehr als vier Monate liegen und der Hersteller nach Vertragsabschluss den Listenpreis ändert.